Am 4. Adventswochenende fanden am Samstag in der ev. Kirche in Kirchbrombach und am Sonntag in der kath. Kirche St. Sebastian in Michelstadt die beiden Weihnachtskonzerte der Blaskapelle Langenweitere Bilder-Brombach e.V. statt.
Seit September haben sich die über 50 Musiker auf diese Konzerte vorbereitet. Diese Arbeit hat sich gelohnt, wie viele Besucher am Wochenende feststellen durften. Unter der musikalischen Leitung von
Helmut Schmied wurde das Konzert jeweils mit dem Lied „Triumpf of the skies“ eröffnet. Eine Overture des Liedes Hark! The Herald Angels Sing. Schon hier überzeugten die Musiker mit klingenden Trompeten und zarten Melodiebögen der Klarinetten und Flöten.
Bevor das nächste Stück erklang
begrüßte Hausherr Pfarrer Lotz am Samstag die Zuhörer in der Kirche in Kirchbrombach. Sonntags übernahm dies Diakon Raabe für die kath. Kirchengemeinde. Nina Götz führte nun gekonnt durch das Programm und stimmte die Zuhörer auf die folgenden Stücke ein. Mit dem „Christmas Medley“ erklangen die bekanntesten Weihnachtslieder, wie Alleluja (von G.F. Haendel), Adeste Fideles, Stille Nacht, Good King Wenceslas, Jingle Bells und Greensleeves. Bei diesem letztgenannten Stück erkennt man nicht sofort ein Weihnachtslied; aber es passt zur Weihnachtszeit, denn es wird besungen, was denn da für ein Kind geboren wurde, so Götz. Nach dem Stück Elysium, eine Hymne passend zu Glück und Besinnung, übergab Schmied den Dirigentenstock an Nina Götz und wechselte in die Reihen der Flügelhörner und an das ModeraNina Götztionsmikrofon. Er stimmte die Gäste auf das nächste Stück „March of the three Kings“ ein und stellte sich und dem Publikum die Frage: Was ist eigentlich aus den Geschenken geworden?“ Nun waren, unter der musikalischen Leitung von Nina Götz, die Musiker an der Reihe, um die beschwerliche Reise der Könige darzustellen. Dies gelang hervorragend und die Zuhörer konnten sich die Karawane vorstellen. Mit dem nächsten Stück „Wir freuen uns auf Weihnachten“ wurden die Kinderlieder „Lasst uns froh und munter sein“, „Morgen Kinder wird´s was geben“ und „Kommet ihr Hirten“ zu einem Medley zusammengefasst. Das Wechselspiel zwischen Blech- und Holzinstrumenten sowie immer wieder die überraschenden Effekte aus der Percussion-Gruppe gaben diesem Lied seinen lustigen Charakter. Solistin an der Trompete war Natascha Berres. Bei dem nächsten Stück wagte das Orchester den Blick über den Ozean. Aus Amerika, so Schmied, kHelmut Schmiedommen lustige Weihnachtslieder mit flotten Melodien. Und die sollten nicht fehlen, denn Weihnachten ist ein Fest der Freude; die Geburt Christi. Also ging es lustig und beschwingt weiter mit „Merry Christmas Everyone“. Das Publikum dankte mit stürmischem Applaus. Der nächste Dirigentenwechsel stand an. Nina Götz übergab die Leitung des Orchesters nunmehr an Natascha Berres. Um diese Zeit zu überbrücken brachte Diakon Raabe eine kleine Geschichte zum Besten. Er nahm die Besucher und das Orchester mit auf die Reise eines kleinen Jungen und vieler Tiere und zeigte auf was passieren kann, wenn zu viel Egoismus den Menschen beherrscht und wie schön es sein kann, wenn man teilt was man (oftmals im Überfluss) hat. Welche Möglichkeiten die Musik bietet, um ein traditionelles Weihnachtslied erklingen zu lassen, konnten die Konzertbesucher bei dem nächsten Stück hören. „Christmas Variations“ greift das Kirchenlied „Es ist ein Ros entsprungen“ auf und lässt es in verschiedenen Rhythmen erklingen. Das OrchesSt. Sebastian Michelstadtter hat diese Aufgabe wundervoll umgesetzt und vom 4/4- über den 6/8- zum 2/4- und 3/4 - Takt die Melodie zum grandiosen Finale gespielt. Jetzt ging es mit zwei Tieren weiter: Dem Ochsen und dem Esel. Die beiden waren zumindest so schlau, dass sie es in den warmen Stall zu dem Jesu-Kind geschafft haben, erklärte uns Helmut Schmied bei der Anmoderation. Das französische Weihnachtslied „Entre le boeuf et l’ane gris“ wurde als Slow Blues arrangiert und unter dem Titel „Ox and Donkey Blues“  von der Blaskapelle dargeboten. Solist an der Trompete war bei diesem Stück Helmut Schmied. Das folgende Lied  trug den Namen „Advents-Fanatsie“. Die bekannten Weihnachtslieder „Macht hoch die Tür“, „Maria durch ein Dornwald ging“ und „O Bethlehem du kleine Stadt“ wurden hier zusammengefasst und für ein großes Orchester arrangiert. Der Registersatz der Hörner und Baritone überzeugte bei diesem Stück mit wunderbaren Melodiebögen. Das Konzert neigte sich nun langsam dem Ende und Helmut Schmied übernahm wieder die Leitung des Orchesters sowie Nina Götz die Moderation. „Somewhere in my memory“, eine wunderbare Melodie aus dem Film „Kevin allein zu Haus“, sollte nun erklingen.  Solisten waren hier die Flöten (Anika Pfeiffer, Christine Weber und Sandra Nurk) sowie Jan-Philipp Keil am Glockenspiel. Nina Götz lud die Zuhörer ein bei diesem Lied, so wie der Titel es beschreibt, in den Erinnerungen zu graben und an vergessen Menschen oder solche die nicht mehr bei uns sind zu denken.
Bevor nun die beide
weitere Bildern letzten Stücke aufgelegt wurden dankte Pfarrer Lotz der Blaskapelle, sprach den Segen und ein gemeinsames Gebet. Diakon Raabe bedankte sich ebenfalls und betonte, dass er sich schon jetzt auf ein weiteres Konzert freut. Auch er sprach den Segen aus und wünschte frohe Weihnachten.
Der erste Vorsitzende des Ve
reins, Peter Gärtner, bedankte sich mit einem kleinen Präsent bei der jeweiligen Kirchengemeinde und bei den drei Dirigenten. Er wünschte den Besuchern einen guten Nachhauseweg und ein schönes Weihnachtsfest. Er hoffe, dass die Blaskapelle mit dem Konzert einen kleinen Beitrag zur Einstimmung auf Weihnachten leisten konnte. Mit „French Carol“ und „Christmas Songs“ (ein Medley der bekanntesten amerikanischen Weihnachtslieder) beendete das Orchester das Konzert. Stehende Ovationen forderten eine Zugabe, welche auch gerne gewährt wurde. Happy Xmas (war is over) von John Lennon & Joko Ono  erklang und die Kirche wurde zusammen mit den Zuhörern mit Gesang gefüllt.
Als der Beifall in Michelstadt nicht enden wollte gab es eine weitere Zugabe und zu den Klängen von „Stille Nacht“ wurden die Gäste verabschiedet.

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